Herbstspaziergang

Kalter Wind der durch meine Haare weht.
Klare Luft und freies Atmen.
Umgeben von diesem wundervollen orangenfarbenem Licht.
Blätter erleuchten in diesen warmen Farben.
Sie erinnern mich an dich und deine Zärtlichkeit.
Nun laufe ich hier durch den Wald.

Ich bin allein. Verlassen.

Die Blättern werden von dem Wind aufgewirbelt.
Leichtes Knistern unter meinen Füßen.
Ich sehne mich nach dir.
Wo bist du nun? Wie geht es dir?
Denkst du wohl an mich?
Ich denke nach und mir fällt auf:

Ich bin allein. Verlassen.

Meine Füße sind schwer.
Mein Körper tut weh und jeder Gedanke an dich...
So schmerzerfüllt, so emotional.
Wenige Meter nur tragen mich meine Beine.
Ich falle zu Boden.
Muss weinen und jeder Gedanke an dich erinnert mich daran:

Ich bin allein. Verlassen.

Schweren Herzens schleppe ich mich nach Hause.
Die Erinnerungen daran bringen mich erneut zu Fall.
Es war unser Zuhause für das wir so lange gearbeitet haben.
An uns und für unsere gemeinsame Zukunft.
Das Haus steht leer.
Im Kamin brennt kein Feuer mehr.
Es ist kalt und mir fällt auf:

Ich bin allein. Verlassen.

31.10.15 16:22

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Simona (31.10.15 16:21)
Ich finde die Texte gut!
Weiter so

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